Die Schauspieler rennen, fechten und schlagen sich mit Stöcken, sie tauchen auf und ab, zeigen Purzelbäume und Sangeskunst. Und das mit langer Hose, Mantel, Hut, Mütze. So wurde die Premiere von "Robin Hood" nicht nur wegen der Story selbst zum schweisstreibenden Abenteuer. Der Titelheld hat hier große Lücken im Strahlenkranz. Nahuel Häfliger spielt in wunderbar mit charmanter Tapsigkeit, wenn er schon daran scheitert, sich selbst einen Pfeil aus dem Köcher zu ziehen. Die Frau in Robins Gefolge will keine Holde sein, sondern gleichberechtigtes Mitglied der Bande. Gern auch erst mal für ein Praktikum, natürlich unbezahlt. So muss die nassforsche Marian, gespielt von Nadine Boske, ihr Talent beweisen, ehe sie, die Frau, zusammen mit den Männern räubern darf. Selbst der Überfall auf den oberfiesen Sheriff von Nottingham wird als Prüfung durchgeführt. Mit vielen solchen tollen Einfällen punktet die Inszenierung von Ronny Jakubaschk.

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Ronny Jakubaschks Dresden-Debüt wird als kämpferische Revue-Version in Erinnerung bleiben, der es gelingt, sowohl die Altersempfehlung (P 8) einzuhalten als auch erwachsene Theaterfreunde, die in Dresden für einigermaßen verwöhnt gelten, gut zu unterhalten. Dabei ist dem gesamten TJG-Team eine harmonische Ensembleleistung gelungen, durch viele witzige Ideen und genaue Umsetzung, aber auch ohne zu überfrachten. Bei der Premiere in herrlichstem Sonnenschein gab es freudiges Gejohle über den herzlichsten Applaus - dieser war in reichlich zwei Stunden vor allem körperlich hart verdient.

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