tschick

robert koall nach wolfgang herrndorf

»Wenn man keinen Spitznamen hat, kann das zwei Gründe haben. Entweder man ist wahnsinnig langweilig oder man hat keine Freunde. Es gibt aber auch noch eine dritte Möglichkeit. Es kann sein, dass man langweilig ist und keine Freunde hat und ich fürchte das ist mein Problem.« Das ist Maiks Problem. Andrej Tschicharow ist neu in der Klasse und hat zwar einen Spitznamen: TSCHICK, ist aber genauso ein Außenseiter wie Maik. Tschicks Muttersprache ist Russisch. Maiks familiäre Verhältnisse sind desolat. Zwangsläufig finden die Ausgegrenzten zusammen und erleben den aufregendsten Sommer ihrer Jugend. Mit einem geklauten Lada reisen die Vierzehnjährigen quer durch Deutschland. Kein Unfall, keine Behörde und kein Gesetz hält sie auf. Ein Bodymovie, ein Roadmovie, ein Kultbuch für eine ganze Generation. Von Eltern und Zeitgenossen der Helden gleichermaßen. Denn Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, schreibt aus der Erzählpersepektive des Jungen, der nicht alles versteht, was um ihn geschieht. Das ist urkomisch, berührend und unbedingt sehenswert.

 

Herrndorf studierte Malerei und hat unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» und 2010 der Roman «Tschick», der zum Überraschungserfolg des Jahres avancierte. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis (2008), dem Brentano-Preis (2011), dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2011), dem Hans-Fallada-Preis und für seinen jüngsten Roman »Sand« mit dem Leipziger Buchpreis (2012) ausgezeichnet.

 

maik klingenberg: alexander pensel

tschick: pablo guaneme pinilla

isa: stella hilb

vater klingenberg/herr wagenbach/polizist/horst fricke/friedemann/stimme am telefon: karl-fred müller

mutter klingenberg/friedemannsmutter/

krankenschwester/flusspferdfrau: nicoline schubert

 

regie: ronny jakubaschk

ausstattung: annegret riediger

musik: bastian bandt

dramaturgie: kathleen rabe

 

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